Blutwerte
24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
Blutwerte
Hier der bisher abgelaufene Schriftverkehr über Blutwerte!
Rolf schrieb:
Hallo Roland!
Du hast geschrieben:
Jeder Arzt muss sich langsam vortasten, da eine Überdosierung sehr unangenehme Folgen haben kann. Hier in diesem Forum wirst Du solche Fallberichte finden.
Hast Du Erfahrung mit Überdosierungen und welche unangenehmen Folgen kann eine Überdosierung haben?
Ich bekomme eine Dosierung im Höchstbereich von 500 Einheiten Xeomin (Maximale 700 - 800 E.) Was für Risiken gehe ich da ein?
Wie verträgt sich das mit Leber, Nieren usw. auf langer Sicht. Ich habe kurz nach den Injektionen erhöhte Leberwerte und zu hohe Cholesterinwerte. Die Werte der roten und weißen Blutkörper (Lymphozyten zu niedrig, Eosinophile zu hoch) sind auch inne Wurst. Nach vier Wochen etwa hat sich das dann wieder normalisiert.
Gibt es darüber Erfahrungen?
Es ist ja aus ärztlicher Sicht ein Erfolg, wenn wir nicht an Toricollis sterben. Aber was ist mit Leberzirrhose oder Infarkte, Schlaganfall usw.?
Gerd schrieb:
Lässt Du nach jeder Injektion die Blutwerte testen? Wenn ja, wie oft waren die Werte erhöht und wie hoch lagen sie über der Norm.
Rolf schrieb:
Hallo Gerd!
Das war jetzt das zweite Mal innerhalb von 1 1/2 Jahren, dass die Werte erhöht waren und nach wenigen Wochen wieder normal wurden. Bisher habe ich das nicht regelmäßig prüfen lassen, hatte auch gar nicht daran gedacht. Nach dem letzten Bluttest, will meine Ärztin jetzt regelmäßig die Blutwerte zwei Wochen nach den Injektionen prüfen lassen. Es ist bisher noch nicht klar, ob es nun von den Injektionen kommt oder nicht.
Meine Dosierungen sind wegen Antikörperbildung so hoch eingestellt. Nebenwirkungen, wie Mundtrockenheit nehmen nach 4 - 6 Wochen wieder ab. Deckt sich in etwa mit den Blutwerten. Danach nehmen auch die Beschwerden wieder zu. Oft bin ich dann auch auf Medikamente angewiesen, die natürlich auch für schlechte Blutwerte in Frage kommen könnten.
Ich will jetzt mal ohne zusätzliche Medis auskommen und dann mal sehen, was die Blutwerte nach der nächsten Injektion zeigen werden.
Ach, Blutwerte über Norm!
z. B. Cholsterin 300 /200
LDL Cholesterin 201 /151
Triglyceride 172 /150
GGT 71 /55
Lymphozyten 21,0 /21,8-53,1
Eosinophile 11,2 /0,8-7
hinter dem Schrägstrich die Normalwerte
Gerd schrieb:
Antikörper!? Wurden die im Labor, das diese Untersuchung beherrscht, nachgewiesen? Antikörper schließen eigentlich einen Erfolg von Btx eher aus.
Ich persönlich glaube nicht an einen Zusammenhang zwischen Btx und den von Dir genannten Blutwerten. Aber wenn man das annimmt, müsste man tatsächlich immer wieder kontrollieren.
Im übrigen glaube ich auch nicht an die Grenzwerte insbesondere bei Cholesterin. Wenn jemand 250 hat und ansonsten keine Risikofaktoren, wird der wohl kaum früher sterben. Als ein "Gesunder" Legt man den gültigen Grenzwert für C bei der gesamten Bevölkerung an, so dürfte halb Deutschland krank sein. Aber das ist natürlich meine rein persönliche Meinung. Meine Leberwerte sind immer schon o.k., mein C schon immer - also lange vor BTX - leicht erhöht.
Der Wert des LDL ist alleine nicht aussagekräftig. Entscheidend ist das Verhältnis von HDL zu LDL. Hast du hohes HDL kann man hohes LDL tolerieren.
Rolf schrieb:
Hallo Roland!
Du hast geschrieben:
Jeder Arzt muss sich langsam vortasten, da eine Überdosierung sehr unangenehme Folgen haben kann. Hier in diesem Forum wirst Du solche Fallberichte finden.
Hast Du Erfahrung mit Überdosierungen und welche unangenehmen Folgen kann eine Überdosierung haben?
Ich bekomme eine Dosierung im Höchstbereich von 500 Einheiten Xeomin (Maximale 700 - 800 E.) Was für Risiken gehe ich da ein?
Wie verträgt sich das mit Leber, Nieren usw. auf langer Sicht. Ich habe kurz nach den Injektionen erhöhte Leberwerte und zu hohe Cholesterinwerte. Die Werte der roten und weißen Blutkörper (Lymphozyten zu niedrig, Eosinophile zu hoch) sind auch inne Wurst. Nach vier Wochen etwa hat sich das dann wieder normalisiert.
Gibt es darüber Erfahrungen?
Es ist ja aus ärztlicher Sicht ein Erfolg, wenn wir nicht an Toricollis sterben. Aber was ist mit Leberzirrhose oder Infarkte, Schlaganfall usw.?
Gerd schrieb:
Lässt Du nach jeder Injektion die Blutwerte testen? Wenn ja, wie oft waren die Werte erhöht und wie hoch lagen sie über der Norm.
Rolf schrieb:
Hallo Gerd!
Das war jetzt das zweite Mal innerhalb von 1 1/2 Jahren, dass die Werte erhöht waren und nach wenigen Wochen wieder normal wurden. Bisher habe ich das nicht regelmäßig prüfen lassen, hatte auch gar nicht daran gedacht. Nach dem letzten Bluttest, will meine Ärztin jetzt regelmäßig die Blutwerte zwei Wochen nach den Injektionen prüfen lassen. Es ist bisher noch nicht klar, ob es nun von den Injektionen kommt oder nicht.
Meine Dosierungen sind wegen Antikörperbildung so hoch eingestellt. Nebenwirkungen, wie Mundtrockenheit nehmen nach 4 - 6 Wochen wieder ab. Deckt sich in etwa mit den Blutwerten. Danach nehmen auch die Beschwerden wieder zu. Oft bin ich dann auch auf Medikamente angewiesen, die natürlich auch für schlechte Blutwerte in Frage kommen könnten.
Ich will jetzt mal ohne zusätzliche Medis auskommen und dann mal sehen, was die Blutwerte nach der nächsten Injektion zeigen werden.
Ach, Blutwerte über Norm!
z. B. Cholsterin 300 /200
LDL Cholesterin 201 /151
Triglyceride 172 /150
GGT 71 /55
Lymphozyten 21,0 /21,8-53,1
Eosinophile 11,2 /0,8-7
hinter dem Schrägstrich die Normalwerte
Gerd schrieb:
Antikörper!? Wurden die im Labor, das diese Untersuchung beherrscht, nachgewiesen? Antikörper schließen eigentlich einen Erfolg von Btx eher aus.
Ich persönlich glaube nicht an einen Zusammenhang zwischen Btx und den von Dir genannten Blutwerten. Aber wenn man das annimmt, müsste man tatsächlich immer wieder kontrollieren.
Im übrigen glaube ich auch nicht an die Grenzwerte insbesondere bei Cholesterin. Wenn jemand 250 hat und ansonsten keine Risikofaktoren, wird der wohl kaum früher sterben. Als ein "Gesunder" Legt man den gültigen Grenzwert für C bei der gesamten Bevölkerung an, so dürfte halb Deutschland krank sein. Aber das ist natürlich meine rein persönliche Meinung. Meine Leberwerte sind immer schon o.k., mein C schon immer - also lange vor BTX - leicht erhöht.
Der Wert des LDL ist alleine nicht aussagekräftig. Entscheidend ist das Verhältnis von HDL zu LDL. Hast du hohes HDL kann man hohes LDL tolerieren.
- Rolf
- Beiträge: 48
- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Hallo Gerd
Antikörper wurden bei mir durch drei Teste nachgewiesen. Sogar die Fa. Merz hatte einen Bluttest durchführen lassen, weil man nicht glaubt, dass durch Xeomin Antikörper entwickelt werden. Man hatte mir daraufhin mitgeteilt, dass die Bildung von Antikörpern bei mir eine andere Ursache haben muss!?
Muss ich so hinnehmen, kann ich eh nicht ändern.
Das heisst aber nicht, dass bei der Bildung von Antikörpern die Behandlung von Botox total ungeeignet ist.
Daher die hohen Dosierungen. Im Grunde genommen komme ich auch gut damit zurecht. Ich habe auch sonst keine andere Altenative. Die Wirkung hält nur nicht so lange an. 4 - 6 Wochen, wenns gut läuft auch mal 8 Wochen.
Diese Zeit reicht mir aber aus, um mich mit Krankengymn., Dehn- und Streckübungen und dergleichen, wieder auf Vordermann zu bringen. Also, es geht auch mit ANTIKÖRPER.
Meine Blutwerte, die ich angegeben habe, sind natürlich zum Sterben viel zu niedrig. Ist mir schon klar.
Aber irgendwo hat ja auch das Botox seine Grenzen. Und was ist, wenn diese Grenzen überschritten werden.
Für mich ist wichtig, ob auf Dauer so hohe Dosierungen schädlich sein können oder nicht.
Ich muss Dir aber Recht geben Gerd, ich muss erst die nächste Injektion abwarten. Mal sehen wie die Werte dann sind.
Mir wäre es auch lieber, wenn es nicht vom Botox kommen würde.
LG Rolf
Antikörper wurden bei mir durch drei Teste nachgewiesen. Sogar die Fa. Merz hatte einen Bluttest durchführen lassen, weil man nicht glaubt, dass durch Xeomin Antikörper entwickelt werden. Man hatte mir daraufhin mitgeteilt, dass die Bildung von Antikörpern bei mir eine andere Ursache haben muss!?
Muss ich so hinnehmen, kann ich eh nicht ändern.
Das heisst aber nicht, dass bei der Bildung von Antikörpern die Behandlung von Botox total ungeeignet ist.
Daher die hohen Dosierungen. Im Grunde genommen komme ich auch gut damit zurecht. Ich habe auch sonst keine andere Altenative. Die Wirkung hält nur nicht so lange an. 4 - 6 Wochen, wenns gut läuft auch mal 8 Wochen.
Diese Zeit reicht mir aber aus, um mich mit Krankengymn., Dehn- und Streckübungen und dergleichen, wieder auf Vordermann zu bringen. Also, es geht auch mit ANTIKÖRPER.
Meine Blutwerte, die ich angegeben habe, sind natürlich zum Sterben viel zu niedrig. Ist mir schon klar.
Aber irgendwo hat ja auch das Botox seine Grenzen. Und was ist, wenn diese Grenzen überschritten werden.
Für mich ist wichtig, ob auf Dauer so hohe Dosierungen schädlich sein können oder nicht.
Ich muss Dir aber Recht geben Gerd, ich muss erst die nächste Injektion abwarten. Mal sehen wie die Werte dann sind.
Mir wäre es auch lieber, wenn es nicht vom Botox kommen würde.
LG Rolf
- Rolf
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- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Also ich bekomme nun insgesamt rd. 15 Jahre die Höchstdosis Dysport. Meine Leber hat das bisher nicht beeindruckt. Und wie gesagt, mein C. war immer schon leicht erhöht.
Herzliche Grüße Gerd
- Gerd
- Beiträge: 2690
- Registriert: 25 Okt 2005, 19:43
Re: Blutwerte
man müsste auch erst mal wissen, wie der Wirkstoff im Körper abgebaut wird. Niere, Leber....!?
Herzliche Grüße Gerd
- Gerd
- Beiträge: 2690
- Registriert: 25 Okt 2005, 19:43
Re: Blutwerte
Diese Antwort ist doch schon mal beruhigend.
Wer hat auch Erfahrungen mit seinen Blutwerten nach der Botox-Behandlung, positive wie auch negative?
Wer hat auch Erfahrungen mit seinen Blutwerten nach der Botox-Behandlung, positive wie auch negative?
- Rolf
- Beiträge: 48
- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Hallo Rolf, auch bei mir haben sich die Blutwerte durch das BTX nicht verschlechtert. Ich habe gute Leberwerte, gute HDL- und LDL-Werte! LDL-Wert z. B. habe ich 2,4 - im Bereich von 0,1 - 5,6 MMOL/L (weiß nicht, was das heißt). Ich weiß aber, dass ich diesbezüglich gute Werte habe! Habe mal nachgeschaut - Kontrolluntersuchung vom 17.11.09 
Liebe Grüsse von Margrit
Heiterkeit und Frohsinn sind die Sonne unter der alles gedeiht. (Jean Paul)
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- MargritR.
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- Wohnort: Rostock
Re: Blutwerte
Hallo Margrit, Hallo Gerd!
Es freut mich sehr, dass ihr beide keine Probleme mit den Blutwerten habt. Wenn sich hier bisher niemand weiteres gemeldet hat, könnte man davon ausgehen, dass Botox keine oder wenige Auswirkungen auf Leberwerte, Cholesterin usw. hat.
Für mich wäre es interessant zu wissen, ob ein schneller Abbau des Botox, wie es bei Antikörpern der Fall ist, nicht doch auf Dauer schädlich für die Organe ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leber und Nieren den Abbau im regulären Zeitrahmen von 3 Monate gut verarbeiten können. Bei vorzeitig schnellem Abbau des Toxins müssen die Organe doch auch mehr leisten, was die erhöhten Werte bei mir erklären könnten.
Hat jemand Kenntnis darüber, wie und wann das Botox im Körper abgebaut wird? Geschieht der Abbau kontinuierlich oder erst am Ende der drei Monate durch einen Schub? Wird das Botox in unserem Körper gespeichert und verzögert abgebaut, wie z.B. eine Retardtablette?
Wird die Freisetzung der Nerotransmitter an den Kontaktstellen zwischen Nerv und Muskel durch ständig vorhandenes Botox in ihrer Wirkungsweise gehemmt? Oder reicht ein einmaliger Kontakt mit Botox aus, um die Signalübertragung für längere Zeit zwischen Nerv und Muskel zu blockieren?
LG Rolf
Es freut mich sehr, dass ihr beide keine Probleme mit den Blutwerten habt. Wenn sich hier bisher niemand weiteres gemeldet hat, könnte man davon ausgehen, dass Botox keine oder wenige Auswirkungen auf Leberwerte, Cholesterin usw. hat.
Für mich wäre es interessant zu wissen, ob ein schneller Abbau des Botox, wie es bei Antikörpern der Fall ist, nicht doch auf Dauer schädlich für die Organe ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass Leber und Nieren den Abbau im regulären Zeitrahmen von 3 Monate gut verarbeiten können. Bei vorzeitig schnellem Abbau des Toxins müssen die Organe doch auch mehr leisten, was die erhöhten Werte bei mir erklären könnten.
Hat jemand Kenntnis darüber, wie und wann das Botox im Körper abgebaut wird? Geschieht der Abbau kontinuierlich oder erst am Ende der drei Monate durch einen Schub? Wird das Botox in unserem Körper gespeichert und verzögert abgebaut, wie z.B. eine Retardtablette?
Wird die Freisetzung der Nerotransmitter an den Kontaktstellen zwischen Nerv und Muskel durch ständig vorhandenes Botox in ihrer Wirkungsweise gehemmt? Oder reicht ein einmaliger Kontakt mit Botox aus, um die Signalübertragung für längere Zeit zwischen Nerv und Muskel zu blockieren?
LG Rolf
- Rolf
- Beiträge: 48
- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Hallo Rolf
Das Botox ist nicht 3 Monate im Körper. In der ersten Tagen zerstört das Bakterium (Botox ist ja ein natürliches Bakterium und kein synthetisches Medikament) das Nervenende im Muskel. Das Nervenende wächst dann in den nächsten Monaten wieder neu.
Über die Schädlichkeit von Botox würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Unser Immunsystem ist ja unter anderem dazu da, Bakterien zu bekämpfen. Und ich gehe schwer davon aus, dass der Körper sich nicht so schwer tut ein natürliches Bakterium abzubauen.
Ich habe mal gelesen, dass 24h nach der Botox spritze bereits 50% des Giftes über den Urin wieder ausgeschieden ist. Bleibt also nur noch die hälfte übrig, die im Muskel wirklich arbeiten kann.
Das Botox ist nicht 3 Monate im Körper. In der ersten Tagen zerstört das Bakterium (Botox ist ja ein natürliches Bakterium und kein synthetisches Medikament) das Nervenende im Muskel. Das Nervenende wächst dann in den nächsten Monaten wieder neu.
Über die Schädlichkeit von Botox würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Unser Immunsystem ist ja unter anderem dazu da, Bakterien zu bekämpfen. Und ich gehe schwer davon aus, dass der Körper sich nicht so schwer tut ein natürliches Bakterium abzubauen.
Ich habe mal gelesen, dass 24h nach der Botox spritze bereits 50% des Giftes über den Urin wieder ausgeschieden ist. Bleibt also nur noch die hälfte übrig, die im Muskel wirklich arbeiten kann.
- Christian2
- Beiträge: 65
- Registriert: 06 Nov 2007, 14:03
- Wohnort: Bern
Re: Blutwerte
Ich sehe das wie Christian und habe auch entsprechende Auskünfte von Docs bekommen.
Herzliche Grüße Gerd
- Gerd
- Beiträge: 2690
- Registriert: 25 Okt 2005, 19:43
Re: Blutwerte
Hallo Rolf,
bezüglich Blutwerte etc. habe ich bisher nie etwas Negatives gehört.
Worauf ich angespielt habe, war der Beitrag eines Forumteilnehmers, der seinen Kopf nicht mehr halten konnte, bzw. sehr schlimme Schluckbeschwerden hatte. (Vielleicht meldet sich dieser Teilnehmer, ich habe leider nicht die Zeit es heraus zu suchen)
Insofern ist es sehr wichtig, dass der Arzt sich an die richtige Dosis vorsichtig heran tastet.
Idealerweise mit Erfahrung und EMG!
Hier ein Interview aus der Süddeutschen,
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/474/484906/text/
und ergänzend eine Stellungnahme von der BfArM
http://www.bfarm.de/cln_028/nn_421158/s ... __nnn=true
als Info.
Letztere Stellungnahme ist insofern sehr spitzfindig, weil eben keine Todesfälle bekannt sind bei kosmetischer Behandlung.
In der offiziellen Roten Liste (Das dicke Buch was jeder Arzt in seiner Praxis hat, oder idealerweise online) wird von gelegentlichen Todesfällen gesprochen.
Die natürlich sehr verschiedenen Ursachen haben können. Die Informationen der „Roten Liste“ sind für einen Laien nicht verständlich, bzw. nur mit Hilfe eines Fachmann/frau oder dem Psychrembel verständlich.
Es gab diesbezüglich schon eine Diskussion innerhalb dieses Forums, bei der darauf hingewiesen wurde, dass die bekannten Todesfälle nur in den USA aufgetreten seien??!!?
Die Infos der Roten Liste sind recht einfach zu finden. Frag den Arzt Deines Vertrauens, oder z.B. bei der DDG nach.
Grundsätzlich gilt für Botox das Gleiche wie für jede andere Medizin, die Dosis ist entscheidend.
Und, aus meiner sehr subjektiven Sicht, wie gut sind die anatomischen Kenntnisse des behandelnden Arztes. Fühlt er die richtigen Muskeln, oder ist es nur Raterei? Pi mal Daumen? Verlässt er sich auf eine 3 Monate alte Anamnese, oder untersucht er Dich auf evtl. Änderungen der Symptomatik?
Botox kann tatsächlich sehr gut wirken, schade nur wenn die falschen Muskeln gespritzt werden. Das heißt im Klartext, es werden Muskeln behandelt, die keiner Behandlung bedürfen, die Muskeln, die eigentlich gespritzt und behandelt werden sollten, werden übersehen.
Und noch übler, Patienten werden mit dem falschen Wirkstoff behandelt, d.h. es gibt genügend Beispiele, wo Medikament A gespritzt wird, und keinerlei Wirkung zeigt, aber das auf den Patienten geschoben wird, weil er vermeintlich zu hohe Erwartungen an die Behandlung hat.
Und es dauert Monate (oder Jahre)bis der Arzt dahinter kommt. (3 Monate ist ca. der Standard für eine Behandlung, wegen der Gefahr der Immunisierung).
Blutwerte etc. zu interpretieren bedarf der Erfahrung und Kompetenz. Es ist sehr schwierig, sich eine eigene Meinung zu bilden....
Gute Besserung
Roland
bezüglich Blutwerte etc. habe ich bisher nie etwas Negatives gehört.
Worauf ich angespielt habe, war der Beitrag eines Forumteilnehmers, der seinen Kopf nicht mehr halten konnte, bzw. sehr schlimme Schluckbeschwerden hatte. (Vielleicht meldet sich dieser Teilnehmer, ich habe leider nicht die Zeit es heraus zu suchen)
Insofern ist es sehr wichtig, dass der Arzt sich an die richtige Dosis vorsichtig heran tastet.
Idealerweise mit Erfahrung und EMG!
Hier ein Interview aus der Süddeutschen,
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/474/484906/text/
und ergänzend eine Stellungnahme von der BfArM
http://www.bfarm.de/cln_028/nn_421158/s ... __nnn=true
als Info.
Letztere Stellungnahme ist insofern sehr spitzfindig, weil eben keine Todesfälle bekannt sind bei kosmetischer Behandlung.
In der offiziellen Roten Liste (Das dicke Buch was jeder Arzt in seiner Praxis hat, oder idealerweise online) wird von gelegentlichen Todesfällen gesprochen.
Die natürlich sehr verschiedenen Ursachen haben können. Die Informationen der „Roten Liste“ sind für einen Laien nicht verständlich, bzw. nur mit Hilfe eines Fachmann/frau oder dem Psychrembel verständlich.
Es gab diesbezüglich schon eine Diskussion innerhalb dieses Forums, bei der darauf hingewiesen wurde, dass die bekannten Todesfälle nur in den USA aufgetreten seien??!!?
Die Infos der Roten Liste sind recht einfach zu finden. Frag den Arzt Deines Vertrauens, oder z.B. bei der DDG nach.
Grundsätzlich gilt für Botox das Gleiche wie für jede andere Medizin, die Dosis ist entscheidend.
Und, aus meiner sehr subjektiven Sicht, wie gut sind die anatomischen Kenntnisse des behandelnden Arztes. Fühlt er die richtigen Muskeln, oder ist es nur Raterei? Pi mal Daumen? Verlässt er sich auf eine 3 Monate alte Anamnese, oder untersucht er Dich auf evtl. Änderungen der Symptomatik?
Botox kann tatsächlich sehr gut wirken, schade nur wenn die falschen Muskeln gespritzt werden. Das heißt im Klartext, es werden Muskeln behandelt, die keiner Behandlung bedürfen, die Muskeln, die eigentlich gespritzt und behandelt werden sollten, werden übersehen.
Und noch übler, Patienten werden mit dem falschen Wirkstoff behandelt, d.h. es gibt genügend Beispiele, wo Medikament A gespritzt wird, und keinerlei Wirkung zeigt, aber das auf den Patienten geschoben wird, weil er vermeintlich zu hohe Erwartungen an die Behandlung hat.
Und es dauert Monate (oder Jahre)bis der Arzt dahinter kommt. (3 Monate ist ca. der Standard für eine Behandlung, wegen der Gefahr der Immunisierung).
Blutwerte etc. zu interpretieren bedarf der Erfahrung und Kompetenz. Es ist sehr schwierig, sich eine eigene Meinung zu bilden....
Gute Besserung
Roland
- Roland
- Beiträge: 105
- Registriert: 30 Apr 2009, 13:48
Re: Blutwerte
Danke für die vielen Antworten.
Ich bin echt gespannt auf den Bluttest nach der nächsten Injektion.
LG Rolf
Ich bin echt gespannt auf den Bluttest nach der nächsten Injektion.
LG Rolf
- Rolf
- Beiträge: 48
- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Und wenn die Werte drüber liegen, würde ich das nicht überbewerten. Ich würde erst mal meine Gewohnheiten in Sachen Ernährung checken, denn ich zum Beispiel lebe nur bedingt gesund.
Herzliche Grüße Gerd
- Gerd
- Beiträge: 2690
- Registriert: 25 Okt 2005, 19:43
Re: Blutwerte
Hallo Leute!
Ich habe jetzt vier Wochen nach der letzten B-Toxinspritze wieder die Blutwerte prüfen lassen. Bis auf einen leicht erhöhten Cholesterinwert ist bei mir alles im Normalbereich. Bin beruhigt
.
Rolf
Ich habe jetzt vier Wochen nach der letzten B-Toxinspritze wieder die Blutwerte prüfen lassen. Bis auf einen leicht erhöhten Cholesterinwert ist bei mir alles im Normalbereich. Bin beruhigt
Rolf
- Rolf
- Beiträge: 48
- Registriert: 30 Mai 2006, 23:41
- Wohnort: Krs. Unna
Re: Blutwerte
Na, wunderbar.
Mit einem leicht erhöhten C. kann man - wenn keine weiteren Risikofaktoren dazu kommen - wunderbar leben.
Mit einem leicht erhöhten C. kann man - wenn keine weiteren Risikofaktoren dazu kommen - wunderbar leben.
Herzliche Grüße Gerd
- Gerd
- Beiträge: 2690
- Registriert: 25 Okt 2005, 19:43
Re: Blutwerte
Hallo Rolf,
ich habe das erst jetzt gelesen, sorry.
Kann nur sagen, dass ich seit 1997 mit Botulinumtoxin gespritzt werde und meine sämtlichen Werte im normalen Bereich liegen, nach wie vor.
Grüße
Franz
ich habe das erst jetzt gelesen, sorry.
Kann nur sagen, dass ich seit 1997 mit Botulinumtoxin gespritzt werde und meine sämtlichen Werte im normalen Bereich liegen, nach wie vor.
Grüße
Franz
Bei Dystonie bitte nach vorne schauen.
Was kann ich mit Dystonie noch alles machen? Das mache ich aber mit Freude.
Nur so kann man mit dieser Krankheit vernünftig leben.
http://www.dystonie.rg.rhein-main.de.vu/
Was kann ich mit Dystonie noch alles machen? Das mache ich aber mit Freude.
Nur so kann man mit dieser Krankheit vernünftig leben.
http://www.dystonie.rg.rhein-main.de.vu/
- Franz
- Beiträge: 820
- Registriert: 26 Nov 2006, 19:27
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