ich habe auch einen Schreibkrampf in der rechten Hand. Ich bin 48 Jahre und es wurde vor ca. 10 Jahren nach langer Ungewissheit in der Uni Heidelberg festgestellt. Danach bekam ich auch Botox mit mässigem Erfolg bis ich dann ganz damit aufhörte. Ich bin gelernte Großhandelskauffrau kann meinen Beruf aufgrund meinem schreiben nicht mehr ausüben. Zuletzt arbeitete ich sieben Jahre geringfügig in einer Spedition in der ich Aufträge am PC erfasste. Nach einer Umstrukturierung der Firma, musste ich leider gehen. Wenn ich nicht schreibe, geht es mir ganz gut. Nur manchmal spannen die Sehnen oder habe ich Krämpfe um den Daumen rum. Mein Hauptproblem ist, dass ich keine geeignete Arbeit finde mit der Behinderung (Einschränkung) die ich habe. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass wenn ich mich oute, dass meistens nicht verstanden wird, weil es so selten ist und schreiben können eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist. Mein Problem ist die wirtschaftliche Lage. Mein Mann hat zwar Arbeit, aber verdient nicht soviel und arbeitet zur Zeit auch kurz. Ich würde so gerne was dazuverdienen, aber ich weiß nicht wie? Bekommt man eigentlich Unterstützung, wenn man das Schreiben von rechts auf links umtrainieren möchte. Ich habe das Gefühl, dass ich durch das Raster falle, irgendwie ist niemand zuständig. Außerdem hat seit ich diesen "Makel" habe, mein Selbstbewustsein stark gelitten und ich habe mich sehr zurückgezogen. Ich möchte wieder aus meinem Schneckenhaus rauskommen, aber es ist schwer in unserer Gesellschaft.
Vielleicht könnt ihr mir Ratschläge geben wie ich an die Sache rangehen kann. Ich freue mich über viele Zuschriften!
