Ich bin neu hier und möchte mich kurz Vorstellen; Ich bin 52 Jahre alt und bereits wegen Torticollis bzw. wegen 50% Schwerbehinderung seit drei Jahren pensioniert. Den Torticollis habe ich mir vor ca. 20 Jahren zu gezogen, wegen beruflichem Stress. Die psychische Componente spielt dabei eine große Rolle, ebenso das vegetative Nerven-System.
Früher gabs bei meinem Arbeitgeber noch einige Möglichkeiten, behinderten-gerechte Arbeitsplätze zu bekommen, aber das hat sich in den letzten Jahren radikal geändert . Und so blieb mir leider keine Wahl, als in beiderseitigem Einvernehmen in den Ruhestand zu gehen.
Mein Torticollis hat sich in den 20 Jahren kaum verändert, obwohl nach und nach die meisten Streß-Komponenten weg gefallen sind.
Ich erhalte seit 1992 Dysport , und zwar 500 Einh., zusätzlich für die schlimmen Stunden nehme ich auch ein Medikament namens Musaril.
Ich habe aber nach so vielen Jahren noch nicht das Gefühl, abhängig zu sein, weil ich die Dosis nicht erhöht habe.
Gut, früher bin ich mit 100 Stück in zehn Monaten ausgekommen, in den letzten Jahren putz ich diese Stückzahl in 5-6 Monaten weg.Ich weiß nicht, ob man das schon Abhängigkeit nennen muß.
Mein Neurologe ist zwar der Meinung, das ich nur eine leichte Form des Torticollis hätte, aber bei den Krämpfen in Schulter, Nacken und linke Halsseite, manchmal kommen neue dazu,
liegt wohl am Alter, glaube ich nicht unbedingt an eine leichte Form. Das ist eben subjektiv.
Mit dem obigen Betreff habe ich die Botox-Spritzen gemeint, es muß, glaub ich, weh tun
So, jetzt mach ich erst mal Schluß , weil meine Arme schmerzen.
Ich wünsche allen Forums-Teilnehmern frohe und ,vor allem, SCHMERZFREIE Weihnachten,
bis bald
und liebe Grüße
von Reinhold !!!
